Wegen der tiefstehenden Sonne sind wir schon vor Tagesanbruch unterwegs – nicht ganz ungefährlich, da um diese Zeit auch viele Emus den Weg kreuzen. Abzweigungen vom Eyre Highway führen direkt zur Great Australian Bight. Teilweise fallen die Klippen bis zu 100 Meter in den Indischen Ocean ab – ein gigantisches Naturschauspiel. Im Laufe des Vormittags kommen wir also am Nullarbor Roadhouse an – wo uns gleich zwei Dingos über den Weg laufen. Grosse Aufmerksamkeit erwecken wir natürlich mit unserem T-Shirt Aufdruck www.nullarbor.de. Viele Leute halten die Nullarbor Plain für eine monotone Ebene – wer sich aber Zeit nimmt, wird überwältigt sein vom Küstenpanorama, dem Whale Watching oder den unterirdischen Höhlensystemen. Weiter östlich in Ceduna gelangen wir zur ersten Quarantäne Station. Wir müssen unser gesamtes Obst und Gemüse abgeben. Australien hat bekanntlich ein Fruchtfliegenproblem und wir haben jetzt dafür einen leeren Kühlschrank. Poochera heisst der nächste Ort und als Ausgleich für entgangene Vitamine kostet der Campground hinterm Hotel nur 10 Dollar.