Morgens machen wir den “Black Swamp Walk“. Dabei entdecken wir auch Koalas in den Baumkronen. Einzigartig sind die Remarkable Rocks – Wasser, Wind und Sand schufen diese bizarren Formen. Der Fels ist mit einer orangeroten Flechte überzogen. Interessant ist es den Seelöwen beim “Admirals Arch” zuzuschauen. Eine weitere Attraktion sind die Pinguine. Abends kommen sie zurück aus dem Meer und lassen sich am Ufer zwischen Christmas Cove und Hog Bay nieder. Inzwischen ist es schon dunkel geworden und unsere Fähre verlässt den Hafen. Bei ruhigem Seegang geniessen wir die Rückfahrt nach Cape Jervis. Am gleichen Abend noch fahren wir weiter nach Victor Harbour wo wir auf einem Parkplatz unter einer Laterne übernachten.

Am folgenden Tag fahren wir weiter nach Wellington und setzen dort mit der Fähre über den Murray River. Über den Princes Highway gelangen wir nach Kingston – bekannt durch den riesengrossen 17 Meter hohen Lobster. Zwanzig Kilometer nach Mt.Gambier überschreiten wir die Grenze nach Victoria. Unverkennbar ist der irische Einfluss in Koroit – die irischen Nationalfarben grün, weiss und orange bestimmen das Stadtbild. Ganz in der Nähe befindet sich das “Tower Hill State Game Reserve”. Dort treffen wir auf wild lebende Emus und Kangaroos. In der ehemaligen Walfängerstadt Warrnambooll entdecken wir einen schönen Campground – nur wenige Meter vom Meer entfernt.

Zwischen Peterborough und Torquay verläuft eine der schönsten Panoramastrassen – die Great Ocean Road. Sandsteinklippen und mächtige Felssäulen prägen das Bild dieses Küstenabschnittes. Lohnenswert ist auf jeden Fall ein Abstecher zu den “Twelve Apostles”, die “London Bridge” oder zur “Loch Ard Gorge”. Da wir noch Fotos von den Zwölf Aposteln bei Sonnenaufgang machen wollen, entschliessen wir uns in dem kleinen Küstenstädtchen Port Campbell zu übernachten.

Tags darauf erleuchten die Felsen im morgendlichen Sonnenlicht. Da wir nun alle Fotos im Kasten haben, machen wir uns auf den Weg zum Grampians (Gariwerd) National Park. Ausgangspunkt ist hier Halls Gap. Die Strasse windet sich in Serpentinen durch den Eukalyptuswald – vorbei an spektakulären Steilabbrüchen. Der Fussweg zum “Jaws of Death” ist momentan wegen Bauarbeiten gesperrt. Da aber keine Arbeiter zu sehen sind, stört uns das auch nicht weiter. Nach einer halben Stunde erreichen wir also die überhängende Felsformation. Von dort bietet sich uns ein grandioser Ausblick auf das Victoria Valley. Weiter nördlich befinden sich die McKenzie Falls. Eine steile Treppe erleichtert den Abstieg hinab zu einem kleinen Pool. Von hier unten hat man einen schönen Blick auf den Wasserfall und natürlich auch auf die steile Treppe die wir später wieder hinauf gehen müssen.