Nächster Stop – Kimba. Liegt genau in der Mitte zwischen West -und Ostaustralien. In der Gegend rund um Iron Knob ist die Erde besonders rot. Eine rot eingestaubte Schafherde überquert die Strasse – bewacht von rot eingestaubten Border Collies und einem roten Motorradfahrer auf einer Enduro. Auf einem Schrottplatz in Port Augusta schrauben wir die Nummernschilder an einem alten Holden ab – gibt es bessere Souvenirs? Adelaide gefällt uns besonders gut – deshalb fahren wir hier auch stundenlang im Feierabendverkehr umher. Aber irgendwann finden wir wieder raus aus der Stadt. Unser Ziel für heute ist aber eigentlich der Hafen Cape Jervis – Ablegestelle nach Kangaroo Island und zugleich westlichster Punkt der Fleurieu Peninsula. Übernachten müssen wir aber auf dem Parkplatz, da die letzte Fähre vor unseren Augen den Hafen verlässt.
Nach ein paar leckeren Donuts zum Frühstück befinden wir uns nun auf der Fähre nach Kangaroo Island. Es ist sehr stürmisch und der Seegang dementsprechend rauh. Nach einer endlos langen Stunde legt die Sealink Fähre endlich im Hafen von Penneshaw an. Auf Grund der langen Isolation konnte sich auf der Insel eine einzigartige Flora und Fauna entwickeln. Über Kingscote führt uns der Weg weiter zum Flinders Case National Park. Zutrauliche Kangaroos sind hier keine Seltenheit. Auch ein Ameisenigel begegnet uns. Überhaupt nicht scheu sind die Possums – diese sitzen frech neben dem Auto und schauen uns beim filmen zu. Die Nacht verbringen wir diesmal mitten im Wald – es regnet mittlerweile in Strömen.